Jüdisches Studentenwohnheim in Warschau (bis 1945)
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Zwischen 1926 und 1939 diente das Gebäude als jüdisches Studenteninternat. Zu seinen bekanntesten Bewohnern zählte Menachem Begin (Mieczysław Biegun), Friedensnobelpreisträger des Jahres 1978 und israelischer Premierminister von 1977 bis 1983. Das Gebäude befindet sich im Warschauer Stadtbezirk Praga-Nord (Poludnie).
BITTE BEACHTEN Das Gebäude ist nicht öffentlich zugänglich. Man kann es nur von außen besichtigen.
Beschreibung
Entstehung und ursprüngliche Nutzung (1924–1939)
Das Gebäude im Warschauer Stadtbezirk Praga-Północ (Nord) wurde in den Jahren 1924 bis 1926 errichtet. Es diente als Studentenwohnheim (Internat) für Studierende jüdischer Herkunft. Stifter des Projekts war Moses Koerner, Senator der Stadt Warschau. Die Finanzierung erfolgte durch jüdische Kaufleute und Großunternehmer. Das Internat bot Platz für nahezu 300 Studenten.
Bedeutende Bewohner
Der bekannteste Bewohner des Hauses war der Jurastudent der Universität Warschau Menachem Begin (Mieczysław Biegun). Er wurde später Premierminister Israels (1977–1983) und erhielt 1978 den Friedensnobelpreis.
Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung (1939–1945)
Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurde das ehemalige Internat als ziviles Krankenhaus genutzt. Damit verlor das Gebäude vorübergehend seine ursprüngliche Funktion als Studentenwohnheim.
Nachkriegszeit und Repressionen
Nach dem Einmarsch der Roten Armee ging das Gebäude in den Besitz des sowjetischen Innenministeriums (NKWD) über. In dieser Zeit diente es als Ort brutaler Verhöre politischer Gefangener. Zahlreiche Inhaftierte wurden misshandelt, einige von ihnen kamen dabei ums Leben.
Spätere Nutzung
In den folgenden Jahren wurde das Gebäude erneut zu einem Studentenwohnheim umgebaut, diesmal für Studenten einer Offiziersschule. Die Nutzung war nun vollständig staatlich und militärisch geprägt.
Heutige Situation
Heute befindet sich in dem Gebäude ein Hotel für Polizeibeamte. Die jüdische Gemeinde bemüht sich derzeit darum, das Gebäude samt Grundstück zurückzuerlangen.
Art der Sehenswürdigkeit
Im touristischen Bereich?
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